Lese-Rechtschreib-Schwäche
Aufnahmeverfahren
In Dresden gibt es mehrere Grundschulen mit speziellen LRS-Klassen. Dort werden Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) durch angepasste Lernmethoden gezielt gefördert.
Ein solcher Standort ist die 51. Grundschule „An den Platanen“ in Dresden.
Ihr Kind wurde von der zuständigen Grundschule an uns gemeldet. Nach der Auswertung eines Probediktats laden wir Ihr Kind nun zu einem Aufnahmeverfahren ein. Ziel ist es festzustellen, ob tatsächlich eine Lese-Rechtschreib-Schwäche vorliegt.
Während des ein- bis zweitägigen Verfahrens führen wir verschiedene Tests durch. Dabei unterstützen uns Sprachheilpädagogen, Psychologen sowie erfahrene Lehrkräfte der LRS-Klassen. Gemeinsam möchten wir mögliche Ursachen erkennen und Empfehlungen für die weitere schulische Förderung Ihres Kindes geben.
Unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS bzw. Legasthenie) versteht man Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens trotz normaler oder guter Intelligenz. Die Ursachen können von Kind zu Kind unterschiedlich sein.
Im Rahmen der Untersuchung überprüfen wir unter anderem:
* die Lern- und Merkfähigkeit,
* die optische Wahrnehmung und Differenzierungsfähigkeit,
* die Sicherheit im Umgang mit Buchstaben,
* das Erkennen und Zuordnen von Lauten,
* das Schreiben nach Lautfolgen
* sowie grundlegende Rechenfertigkeiten bis 20.
Nach Abschluss aller Tests werten wir die Ergebnisse aus und sprechen eine Empfehlung gegenüber dem Landesamt für Schule und Bildung aus. Anschließend erhalten Sie eine Mitteilung darüber, ob Ihr Kind in einer LRS-Klasse aufgenommen werden kann.





